Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand

Neben dem pastoralen Gremium - dem Pfarrgemeinderat - gibt es in unseren Gemeinden den Kirchenvorstand

Stellung und Aufgaben des KV sind im Land Nordrhein-Westfalen im staatlichen Gesetz über die Verwaltung ds Katholischen Kirchenvermögens ( VVG) festgelegt. Dieses Gesetz geht auf die preußische Kulturkampfgesetzgebung des Jahres 1875 zurück ( heute gültige Fassung vom 24.7.1924 ) und ist ausdrücklich am 7.12.1948 auf NW übertragen worden.

Der KV verwaltet das Vermögen in der Gemeinde; er ist der gesetzliche Vertreter der Kirchengemeinde und des ortkirchlichen Vermögens ( vgl § 1 Abs. 1 VVG ). Die Verwaltung erfolgt nach den kirchlichen und staatlichen Bestimmungen.

Der KV besteht aus:

a)   dem Pfarrer oder dem von der Bischöflichen Behörde mit der Leitung der Gemeinde betrauten Geistlichen als Vorsitzenden,

b)   den gewählten Mitgliedern

Die Amtszeit dauert sechs Jahre und endet mit dem Eintritt der jeweiligen durch die Wahl bestimmten Nachfolgern. Eine Wiederwahl ist möglich.

Beim Wegzug ein KV - Mitgliedes aus dem Gebiet der Kirchengemeinde verliert das KV - Mitglied sein Amt.